Geschichte der Münze
Diese silberne 100-Francs-Münze erinnert an den 600. Todestag von Johann dem Blinden, Graf von Luxemburg und König von Böhmen, gefallen in der Schlacht von Crécy am 26. August 1346. Obwohl erblindet, verlangte er, am Kampf teilzunehmen, und ließ sein Pferd an die seiner Gefährten binden, die man am nächsten Tag tot an seiner Seite fand. Am 26. August 1946 wurden seine sterblichen Überreste von Kastel-Staadt in die Krypta der Kathedrale Unserer Lieben Frau in Luxemburg überführt. Der Legende nach soll der Prinz von Wales, Eduard von Woodstock, von seiner Tapferkeit beeindruckt, seinen Wahlspruch „Serviam“ und seine Helmzier übernommen haben, um daraus sein Abzeichen mit den drei Straußenfedern zu machen. Die Vorderseite zeigt den Erbprinzen Jean, den späteren Großherzog, der hier zum ersten Mal auf einer Münze erscheint. Ausgegeben durch einen großherzoglichen Erlass vom 29. September 1947 in Höhe von 10 Millionen Francs, graviert von Armand Bonnetain und in Brüssel geprägt, umfasst sie 98.000 Exemplare in Normalprägung und 100 in Polierter Platte, dazu 2.000 Nachprägungen von 1964, die die Jahreszahl 1946 tragen, aber auf der Rückseite keine Signatur des Graveurs haben.
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